Smartphone als Navi Die Vielseitigkeit macht's!

Das Smartphone als Navi (Foto)
Das Handy als kompakter Wegweiser: Das Smartphone ist eine taugliche Alternative zum Navi. Bild: dpa

Was hilft besser, um mit dem Auto zielsicher von A nach B kommen: ein klassisches Navigationsgerät oder das Smartphone? Ein aktueller Test zeigt, dass die Handyvariante vielseitiger ist. Aber nur, wenn das Handy mit GPS-Chip ausgestattet ist und die Internetverbindung stimmt.

Manche Naviprogramme für SmartphonesStreng genommen handelt es sich um Mobiltelefone mit erweiterten Fähigkeiten - zum Beispiel für die Verwaltung von Kontakten, Terminen und Aufgaben (sogenannten PIM-Funktionen) - sowie multimedialen oder internetbasierten Anwendungen. Sie benutzen meist ein spezielles Betriebssystem, welches die Installation weiterer Programme erlaubt (Symbian OS, Windows-Mobile, Android). Der Begriff Smartphone wird oft synonym für Geräte anderer Gattungen verwendet, zum Beispiel Organizer oder PDAs mit Telefonfunktionen. arbeiten onboard - Software und Kartenmaterial sind auf dem Gerät gespeichert. Die Routenberechnung erfolgt damit kostenlos. Um die Aktualisierung der Straßenkarten muss sich der Nutzer jedoch selbst kümmern. Die Experten von PC Welt raten, alle 12 bis 24 Monate neue Straßenkarten zu besorgen.

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Andere Apps arbeiten offboard. Auf dem Handy ist nur ein kleines Programm gespeichert, das sich die Daten selbstständig aus dem Internet holt und so immer auf aktuelles Kartenmaterial zugreift. Nachteile: Ohne Flatrate fallen für die Routenplanung teure Zusatzkosten an. Und in Regionen ohne Funknetz läuft nichts.

In den meisten Fällen punkteten Smartphones im Test mit ihrer Vielseitigkeit, schreiben die Experten der PC Welt: So kann man die Navi-Software wechseln. Zum Beispiel, um von einer Offboard-Routensuche mit teuren Internetaufrufen zu einer Anwendung zu wechseln, dieKarten bis zum Ziel günstig per Wlan in den Speicher lädt. Und: Man könne mit dem Handy sogar die Position in geschlossenen Gebäuden bestimmen. Abfragen per Wlan und vor allem die Auswertung der Funkzellen-Signalstärke machten es möglich.

Zudem gebe es für Smartphones reichlich Navi-Lösungen. Die PC-Welt-Tester nennen als Beispiel Wikitude Drive (10 Euro). Diese App biete einen pfiffigen Ansatz, erlaube Navigation inEchtzeit indem sie stets ein Live-Videobild der Straße über die Handy-Kamera aufzeichne und die Anweisungen darüber lege. Der Vorteil sei eine erhöhte Verkehrssicherheit: Wende man kurz den Blick von der Straße ab, zeige die Kamera das aktuelle Bild von der Straße. Das Programm laufe derzeit nur unter einigen leistungsstarken Smartphones mit dem Betriebssystem Androidein Betriebssystem als auch eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Smartphones . Ein Nachteil sei die permanent erforderliche, schnelle Internetverbindung.

sca/rzf/ham/news.de/dapd

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