Krach, Quietsch, Mööp: Im Land der aufgehenden Sonne ist alles erlaubt, solange es bunt und laut ist. Wo teutonische Diplomingenieure die Nase rümpfen, laufen japanische Autodesigner zu Höchstform auf. News.de zeigt Ihnen die skurrilsten und schrulligsten Autos auf der japanischen Automesse.
Grelle Farben und unkonventionelle Formen: Auch auf der deutschen Autoleitmesse IAA sind so manche Studien zu sehen, die niemals in Serie gehen werden. Doch in Tokio präsentieren die Designer Visionen, die sogar im Land der aufgehenden Sonne an die Grenzen des Vorstellbaren gehen.
Sehen Sie die skurrilsten Designstücke der Motor Show in unserer Bilderstrecke.
Doch auch konventionellere Ansätze sind in Tokio zu sehen: Takeri heißt beispielsweise die schmucke Studie aus dem Hause Mazda, die der Nachfolger des Erfolgsmodells Mazda 6 werden soll. Die mit dem neuen Markengesicht designte Mittelklasse-Limousine verfügt über ein regeneratives Bremssystem, welches die beim Abbremsen und im Beschleunigen zur Verfügung stehende kinetische Energie in elektrische Energie umwandelt.
Mit der so erzeugten und auch gespeicherten Energie werden allerdings nicht der Antrieb, sondern elektrische Komponenten - wie Radio und Klimaanlage - versorgt. Das reduziert wiederum den Verbrauch. Angetrieben wird der Takeri von einem Diesel mit Start-Stopp-Automatik. Angetrieben wird der erstmals auf dem japanischen und amerikanischen Markt identische Takeri von einem 2,0 Liter-Benzin- und einem 2,2 Liter-Diesel-Motor. Seine Weltpremiere feiert der neue Mazda 6 auf dem Pariser Autosalon im Herbst kommenden Jahres.
Mit gut zwei Litern Benzin soll Mitsubishis Hybrid-SUV Studie Concept PX-MiEV II auskommen. Der vermeintliche Nachfolger des Allradmodell Outlander vereint den Elektroantrieb des i-MiEV, vorn und hinten je ein 80 PS-E-Motor, mit einem 105 PS starken Zweiliter-Benzinmotor. Rein elektrisch soll das 4x4-Fahrzeug rund 50 Kilometer weit kommen. Wird der Benzinmotor des 4,66 Meter langen Fünfsitzers genutzt, muss erst nach 800 Kilometern gestoppt werden. Ob elektrisch oder verbrennend gefahren wird, entscheidet der Fahrer über Knopfdruck.
sgo/bok/news.de/pi