Jaguar XKR-S Cabriolet Mit 300 Sachen oben ohne

Jaguar XKR-S Cabriolet (Foto)
Jaguar XKR-S Cabriolet Bild: pi

Besser driften, solider V8-Sound, Leder-Karbon-Sitze - Jaguars neues Cabrio ist definitiv ein Auto für PS-verliebte Hobby-Rennfahrer. Wie es sich bei einem Preis im sechsstelligen Bereich gehört, sind elementare Systeme für Sound und Navigation ab Werk inbegriffen.

Jetzt rollt das schnellste jemals von Jaguar gebaute Cabriolet an. Das XKR-S Convertible hat den fünf Liter großen Achtzylinder des Coupés unter der lang gestreckten Haube und bringt 550 PS auf die Straße. Das sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h - elektronisch begrenzt - und eine Beschleunigung von 0 auf 100 Sachen in 4,4 Sekunden. Das entspricht den Fahrleistungen des Coupés.

Die Sechsgangautomatik des Jaguar muss mit 680 Nm Drehmoment zurechtkommen, mit Schaltwippen am Lenkrad kann der Fahrer bei der Gangwahl selbst Hand anlegen. Den Durchschnittsverbrauch der schnellen Raubkatze geben die Briten mit 12,3 Litern pro 100 Kilometer an. Das 4,8 Meter lange Cabrio ist im Vergleich zu vielen Konkurrenten mit einem Leergewicht von 1795 kg nicht sehr schwer, wofür der Einsatz von Aluminium verantwortlich ist.

Jaguar XKR-S Cabriolet
Sonne tanken mit 550 PS
Jaguar XKR-S Cabriolet (Foto) Zur Fotostrecke

Die Briten haben ihr Cabriolet außerdem durch den Windtunnel gejagt, um die Aerodynamik des offenen XKR-S speziell anzupassen. Frontschürze und Lufteinlässe wurden modifiziert, der Wagen liegt 10 Millimeter tiefer als das XKR Cabriolet. Beim Heckspoiler und beim Heckdiffusor kam der ultraleichte Werkstoff Karbon zum Einsatz. Insgesamt habe man den Auftrieb des Wagens um 26 Prozent reduzieren können, heißt es bei Jaguar. Der XKR-S dürfte also ähnlich wie das Coupé förmlich am Asphalt kleben.

Extrabreite Hinterbeine

Die 20-Zoll-Felgen des Freiluft-Renners sind in halbglänzendem Schwarz gehalten. Für die Lackierung des Wagens stehen sechs Farben zur Auswahl, darunter «Polaris White» sowie das klassische «British Racing Green». Das elektrische Stoffverdeck öffnet und schließt sich in 18 Sekunden. Sobald das Häubchen abgeworfen ist, können sich die Insassen am Sound des V8-Motors ergötzen, der mit Änderungen im Abgassystem verstärkt wurde.

Im Vergleich zum XK und XKR Cabrio haben die Briten auch das Fahrwerk deutlich straffer abgestimmt. Die Härte der Federn vorn und hinten wurde um 28 Prozent erhöht, wie die anderen Modelle der Baureihe verfügt der XKR-S über ein adaptives Fahrwerk. Vorn rollt das Auto auf 255er Reifen, hinten hat man extrabreite 295er Walzen aufgezogen. Das ESP - bei Jaguar heißt es DSC - verfügt über einen «Trac DSC»-Modus, der höhere Driftwinkel zulässt und den Piloten an einer etwas längeren Leine hält. Großdimensionierte Scheibenbremsen sorgen für die passende Verzögerung beim Anbremsen vor der Kurve.

Pilot und Beifahrer lassen sich im Cockpit in körperbetonte, elektrisch verstellbare Leder-Karbon-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen gleiten. Das ziemlich konventionelle Dreispeichenlenkrad hat einen Lederkranz, auf Gimmicks wie eine 12-Uhr-Markierung verzichten die Briten. Eine dunkle Lederausstattung macht den gediegenen Eindruck des Cockpits komplett, abgesehen vom RS-Logo am Handschuhfach findet man eher wenige sportliche Attribute.

Zur genauen Ausstattung des XKR-S Cabriolet haben die Briten noch keine Angaben gemacht. Analog zum XKR-S Coupé darf man allerdings eine Komplettausstattung erwarten, schließlich sind schon beim Basismodell XK die meisten Annehmlichkeiten inklusive Soundanlage und Navigationssystem serienmäßig an Bord. Beim 129.900 Euro teuren XKR-S Coupé beträgt der Aufpreis zum XKR rund 23.000 Euro, das Cabriolet kostet 138.100 Euro. Die Auslieferungen starten im Frühjahr.

ham/eia/rzf/news.de/pi

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Anzeige
Partnerangebot
Gebrauchtwagenbörse
news.de auf Facebook
Follow us on Facebook!
News.de auf Twitter
Follow us on Twitter!
Anzeige