Nissan Juke-R Mini-Crossover mit 530 PS

Nissan Juke-R (Foto)
Kleiner Killer: 480 PS machen den Renn-Juke zum Angstgegner von jedem Porsche. Bild: pi

Der Nissan Juke ist ein Crossover, der die SUV-Fans polarisiert wie kaum ein anderer. Wem der schon in Serie flott motorisierte Juke nicht reicht: Wie wäre es mit einem Juke-R?

Dem kleinsten Crossover aus der Nissan-Familie sind sportliche Ambitionen zuzutrauen. Schließlich gibt es ihn mit respektablen 190 PS schon jetzt. Der Juke-R ist aber ein ganz anderes Kaliber. Für ihn wurde in hingebungsvoller Handarbeit ein handelsüblicher Juke völlig ausgeräumt, um darin Platz für den Motor des Sportwagens Nissan GT-R zu schaffen. Der 3,8-Liter-V6-Biturbo-Benziner aus dem GT-R leistet 530 PS. Um die Kraft auch auf die Straße zu bringen, wurden das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Bauweise und der modifizierte Allradantrieb aus dem GT-R übernommen.

Nissan Juke-R
Überraschungsgast
Potenter Überraschungsgast  (Foto) Zur Fotostrecke

Rein äußerlich sorgen die bullig ausgestellten Radhäuser, der mächtige Heckflügel, die großen 20-Zoll-Räder und die neuen Stoßfänger für einen martialischen Auftritt. Innen wurde ein Überrollkäfig verbaut. Rennsitze mit Fünfpunktgurten sind selbstverständlich ebenfalls montiert. Wo immer es ging, wurden Originalbauteile durch rennsporttaugliche Leichtbaukomponenten ersetzt. Allein die lackierte Mittelkonsole erinnert noch an den Serien-Juke. Bitter: An eine Serienfertigung wird bei Nissan nicht gedacht. Erst einmal hat man nur zwei Fahrzeuge gebaut, als Links- und Rechtslenker. Im November wird die Erprobung beginnen. Was dann wird, soll die Zukunft zeigen.

Nissan baut auf seine Renn-Gene

Insgesamt würde der Juke-R gut ins Bild passen. Nissan ist vielfältig im Motorsport engagiert. Vor drei Jahren etwa wurde gemeinsam mit Sony die GT Academy gegründet. Die Initiative sucht unter talentierten Playstation-Spielern geeignete Rennfahrer. Dafür treten Spieler aus zehn europäischen Ländern bei der Rennsimulation Gran Turismo auf der Spielkonsole gegeneinander an. Der Wettbewerb wird in einer 20-teiligen Sendung von Eurosport übertragen. Das ist aber auch verständlich, schließlich geht es um viel. Die Teilnehmer spielen um einen Platz im «GT Academy Race Camp» und erhalten dort neben einer Rennfahrerausbildung auch die Möglichkeit, erste richtige Rennen - keine virtuellen - zu fahren. Der Höhepunkt ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen in Dubai in einem Nissan GT4.

Das Konzept geht auf: Der erste Sieger, der Spanier Lucas Ordonez schaffte es gleich aufs Treppchen. Beim GT4 Europacup 2009 wurde er Zweiter. 2010 bestätigte er sein Talent noch einmal und fuhr auf Rang vier. Zusammen mit dem Sieger der GT Academy des Jahres 2009, Jordan Tresson. Den jungen Leuten würde so ein zusätzliches Spielgerät wie der Juke-R gerade recht kommen.

sgo/ham/eia/news.de/pi

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