Ford Evos Eine Vision mit Zukunft 

Ford zeigt auf der IAA das neue Gesicht der Marke. Vier Flügeltüren und jede Menge Technik machen Lust auf mehr. Den Flattermann wird es in Serie so nie geben - doch Fords neue Designsprache werden seine Serienbrüder weitertragen.

Was vor fünf Jahren mit dem «Kinetic Design» so erfolgreich begann, will Ford mit seinem Konzept-Fahrzeug Evos fortführen. Und auf den ersten Blick funktioniert es auch. Speziell das Karosserie-Design wirkt dabei ziemlich britisch. Der Evos strahlt aggressive Sportlichkeit und zukunftsweisende Modernität aus. Nur schade, dass ihn das typische Konzeptfahrzeug-Schicksal ereilt: in dieser Form wird er nämlich niemals in Serie gehen. Bleibt zu hoffen, dass Ford, wie schon vor fünf Jahren, einen hohen Prozentsatz der gezeigten Designstudie mit in seine zukünftigen Produkte übernehmen wird.

Was Garagenbesitzer freuen, Fans von Flügeltüren jedoch traurig stimmen wird, ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass eben jene nach oben hin öffnenden Einstiegsluken bei Ford Zukunftsmusik bleiben werden. Da der Evos gleich vier Flügeltüren hat, lässt dies die Chance auf das sehenswerte Türspektakel nicht gerade steigen.

Ford Evos
Flügeltürer-Coupé mit Zukunft

Totale Überwachung oder große Hilfe?

Doch nicht nur das Äußere vom Evos ist erwähnenswert. Der Fronttriebler wurde mit einer Plug-in-Hybridtechnologie in Verbindung mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Die Gesamtreichweite liegt laut Ford bei gut 800 Kilometern. Rein elektrisch kommt der Evos rund 60 Kilometer weit.

Um die Reichweite noch weiter zu erhöhen, bekommt der Fahrer Unterstützung von einer Datenwolke, der Cloud. Das schier allwissende imaginäre Wesen mit ständigem Internetanschluss weiß genau wo Stau ist und wo die effizienteste Route langführt. Was sich anhört wie eine stets bereite unsichtbare Hilfsperson, gleichzeitig aber auch wie die totale Überwachung und Bevormundung des Fahrers, soll sich laut Forschungs- und Entwicklungschef Paul Mascarenas «schon in den nächsten Serienmodellen wiederfinden».

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rli/sca/sgo/news.de/pi

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