GS 450 H Lexus springt nach Europa 

Sprung nach Europa (Foto)
Mit dem GS 350 will Lexus 2012 endlich auch in Europa Fuß fassen.  Bild: pi

Der Markterfolg in Asien und den USA ist Lexus zu wenig. Endlich will der Luxusableger von Toyota auch in Europa Fuß fassen. Mit dem völlig neu entwickelten Lexus GS nehmen die Japaner mehr Anlauf als je zuvor.

Optisch zeigt die neue GS-Limousine die aktuelle Lexus-Formensprache, ohne dabei europäische Einflüsse außen vor zu lassen. Der Lexus GS will sich in der Oberklasse als Designschmuckstück in Szene setzen. Da ist der prestigeträchtige Concours d'Elegance in Pebble Beach genau der rechte Auftritt für den Lexus GS, der nun in Europa auf sich aufmerksam machen soll. Der elegante Vorgänger, der hierzulande nur als 340 PS starker Hybyrid GS 450h zu bekommen war, wurde 2010 kaum mehr als 150 Mal verkauft.

Das soll sich mit dem emotionaler und kraftvoller gezeichneten Nachfolger ändern. «Mit starker Fahrdynamik, markantem Design und geräumigem Interieur trägt der neue Lexus GS den immer anspruchsvolleren Kundenwünschen Rechnung», so Andy Pfeiffenberger, Vizepräsident von Lexus Europa.

Lexus GS 350
Nachfolger mit Zukunft

Kein Diesel für Europa

Während die Dimensionen nahezu gleich blieben, bietet der Lexus GS im Innenraum bessere Platzverhältnisse und erhöhten Sitzkomfort vorne und hinten. Überraschenderweise bleibt die Allradversion des Lexus GS 350 AWD dem zentraleuropäischen Markt vorenthalten. Bei der Weltpremiere in Pebble Beach wurde der Lexus GS mit einem 310 PS starken Sechszylinder-Triebwerk vorgestellt. Für Europa sind zunächst eine rund 350 PS starke Hybridversion und ein rund 250 PS starker Benziner im Angebot. Ein Diesel: Fehlanzeige.

Auch eine in Europa besonders beliebte Kombiversion ist zunächst nicht in Planung.  Internetzugang, Fernsehen oder eine Verkehrszeichenerkennung sucht der Fahrer im GS ebenfalls vergeblich. Immerhin ist er der erste Lexus mit einem Voll-LED-Scheinwerfer. Neben Abstandstempomat und Spurhalteassistent gibt es Totwinkelüberwachung und ein Head-Up-Display.

In Sachen Fahrdynamik hatte die aktuelle GS-Generation nicht viel zu bieten. «Daher hat die neue Generation deutlich abgespeckt», erklärt Chefentwickler Yoshihiko Kanamori, «die Hybridversion wiegt mit 1760 Kilogramm 60 Kilogramm weniger als bisher. Der GS 450h hat durch die zusätzlichen Batterien über Hinterachse eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung von 50:50.» Noch mehr dürften potenzielle Interessenten des Hybridmodells das neue Kofferraumvolumen schätzen. Yoshihiko Kanamori: «Der Laderaum ist um rund 50 Prozent auf nunmehr 465 Liter gewachsen. Zudem ist die Ladeöffnung deutlich breiter als bisher. Das erhöht den Alltagsnutzen spürbar.»

rli/sca/sgo/news.de/pi

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