Suzuki Swift Sport Zügiger Nachzügler

Suzuki bringt Swift Sport zur IAA (Foto)
Der Suzuki Swift Sport leistet 136 PS und damit 42 PS mehr als die aktuell stärkste Version des japanischen Kleinwagens. Bild: dpa

Mehr als ein Jahr hat sich Suzuki Zeit gelassen: Erst jetzt ist das dynamische Topmodell des Swift da. Der Swift Sport lockt mit böser Optik ab Werk und 136 PS im Bug. Doch die Leistungsausbeute enttäuscht: Die Konkurrenz bietet deutlich mehr.

Unter den kleinen Sportflitzern ist in den letzten Jahren ganz schön die Post abgegangen. Mini Cooper S, Fiat 500 Abarth, VW Polo GTI oder Renault Clio Sport zeigen, dass sich Rennsportgene und Kleinwagenkonzept keinesfalls ausschließen müssen. Seit Jahren hat der Suzuki Swift Sport seinen Platz unter den quirligen Kurvenräubern. Nachdem der neue Swift bereits im vergangenen Jahr seine Premiere feierte, folgt nunmehr die Sportversion. Die hat sich insbesondere eines Nachteils erledigt:

Die wenig zeitgemäße Fünfgangschaltung des Vorgängers hat ausgedient und wurde von einer modernen Sechsgangbox ersetzt. Optisch wurde der Swift Sport im Vergleich zum Standardmodell mit Dreingaben wie Spoilerwerk, breiteren Reifen und Sportausstattung nachgeschärft. Für ein standesgemäßes Überholimage sorgen ein großer Kühlergrill und scharfe Xenon-Augen.

Suzuki Swift Sport
Sportlerchen mit Konditionsproblemen

136 PS sind ein bisschen wenig

Angetrieben wird der 3,89 Meter lange Suzuki Swift Sport von einem 1,6 Liter großen Vierzylinder- Saugmotor mit 136 PS. Das sind immerhin rund 40 PS mehr als der normale Swift-Benziner. Die Konkurrenz bietet hier insbesondere durch Turboaufladungen mitunter deutlich mehr Pfeffer - und Leistungen von bis über 200 PS. Das Triebwerk mit der internen Bezeichnung M16A leistet zudem ein maximales Drehmoment von 160 Nm bei 4400 U/min. Seine Höchstgeschwindigkeit dürfte bei knapp 210 km/h liegen und den Sport 0 auf 100 km/h sollte der japanische Fronttriebler in acht Sekunden schaffen.

Federbeine mit eingebauten Druckfedern und eine eigens für den neuen Swift Sport entwickelte Hinterradaufhängung verleihen dem sportlichen Flitzer die nötige Kurvenstabilität und ein stabiles Handling. Serienmäßig gibt es unter anderem Sportsitze, sieben Airbags, ABS und ESP. Erwarteter Preis: 18.000 Euro. 

sgo/sis/news.de/pi

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