Von wegen Öko-Trend! Autokäufer in Deutschland greifen zu immer leistungsstärkeren Fahrzeugen. Im Schnitt haben die im ersten Halbjahr 2011 verkauften Neuwagen 134,4 PS - das sind 4,5 PS mehr als 2010.
Während der Schnitt bei privat gekauften Autos aktuell bei 125 PS lag, leisteten die neuen Firmenwagen 152 PS, berichtet das CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. Mit Blick auf die vergangenen 16 Jahre sei die Entwicklung zu immer stärkeren Motoren nur ein einziges Mal unterbrochen worden, und zwar im Jahr der Abwrackprämie 2009. Damals war der Durchschnittswert von 130,9 PS im Jahr 2008 auf 117,2 PS zurückgegangen.
Für die Zukunft rechnen die Wissenschaftler vom CAR-Center mit weiter steigenden Leistungswerten, da der Anteil der überdurchschnittlich stark motorisierten SUV am Absatz wachse. Derzeit gehörten 13,1 Prozent der verkauften Neuwagen dieser Geländewagenklasse an. Mit 165 PS hat ein neu verkauftes SUV im Schnitt 31 PS mehr als ein anderer Neuwagen.
Smart ist der Leistungszwerg
Nach Marken betrachtet sind Fahrzeuge von Smart mit durchschnittlich 71 PS die leistungsschwächsten unter den Neuwagen im ersten Halbjahr 2011. In der Rangliste folgen Lada (87), Daihatsu (88), Fiat (94) und Dacia (97). Auf der anderen Seite der Skala steht Bentley mit einem Wert von 562 PS an der Spitze. Die im gleichen Zeitraum verkauften Rolls-Royce wiesen einen Schnitt von 536 PS auf, dahinter kommen Ferrari (530), Lamborghini (522) und Aston Martin (456).
Für deutsche Volumenmarken ermittelte das CAR-Center folgende Werte: Im Schnitt am leistungsschwächsten waren Fahrzeuge von Opel mit 118 PS und VW mit 124 PS. Für Ford wurden 119 PS ermittelt. Als Neuwagen verkaufte Autos deutscher Premiummarken rollten erwartungsgemäß mit höheren Werten vom Händlerhof: Für Audi berechneten die Experten im Durchschnitt 172, für Mercedes 177, für BMW 192 und für Porsche 340 PS.
sgo/sis/news.de/dpa
Wen jemand glaubt deutsch sei gleich mit rational, der kennt das historisches Vorurteil verwandter Germanen (Engländer) nicht. Das Autofahren ist ein triviales Kampfmittel zur Erlangung der alltäglichen Freiheit. Elektroautos sind noch immer Spielzeuge minderer Kraft und Reichweite, auch wenn sie sehr praktisch fürs Fahren zur Arbeitstelle, zum Kindergarten, zum Einkauf (Tätigkeiten einer banalen Familie in der Consumgesellschaft) erweisen. Ich habe einen e-Wagen-Konstruktuer in meiner Freundenkreis: er hat sein Vermögen "verspielt", wird immer von der Politik betrogen.
jetzt antwortenKommentar meldenWas soll man da denken. Auf der eienen Seite stehen Prioritäten, das Klima zu schützen. Da wird gesetzl. auferlegt, Häuser zu isolieren, Autos mussten den Cat haben, Diesel den Russfilter, Sprit mit ökosteuer belegt,usw. Auf der anderen Seite werden PS-starke Triebwerke mit hohen Verbrauch gebaut u. verkauft. 500 Ps keine Seltenheit,300PS schon öfter und w.gesagt, 135 ist der Durchschnitt. Was auf der einen Seite gut gemacht wird, wird auf der anderen Seite wieder vernichtet. Alle wollen eine reine Luft atmen.Jeder will zurück zur Natur, aber nicht zu fuß. Sollte doch jeder machen was er will.
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