ADAC-Test Miese Noten für Deutschlands Raststätten

ADAC-Raststättentest (Foto)
Gewinner ist die Raststätte Recknitz-Niederung an der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern, die als einzige die Bestnoten erhielt. Bild: dpa

Der ADAC hat 50 Autobahnraststätten und Autohöfe unter die Lupe genommen. Der Gewinner ist die Raststätte Recknitz-Niederung an der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern, die als einzige die Bestnoten erhielt.

Das ist der beste Rastplatz Deutschlands: Recknitz-Niederung West an der A 19 (Rostock – Wittstock/ Dosse) südlich von Rostock: «Eine gepflegte Anlage mit vielen Picknicktischen und einem attraktiven Kinderspielplatz im Außenbereich, einer Kinderspielecke und einem Whirlpool im Gebäude, sauberen und sogar gebührenfreien Sanitäranlagen mit eigenem Baby-Wickelraum sowie günstigen Preisen im gut sortierten Shop», lautet die ADAC-Bewertung. Der Raststätten-Siegerin folgen mit deutlichem Abstand und der Note «gut» die beiden Autohöfe Mecklenburg und Thiersheim auf Platz zwei und drei des Vergleichs.

Der Verlierer des Tests hingegen ist der Autohof Löbichau an der A 4 in Thüringen. Er wurde mit «mangelhaft» bewertet. Die Begründung: Verschmutzte Toiletten, mäßige Gastronomie, das Fehlen eines Spielplatzes und von Kinderstühlen im Restaurant hätten zu dem Ergebnis geführt.

ADAC-Test
Nur eine deutsche Raststätte ist top
Video: dapd

Grundlage des Rastanlagentests waren den Angaben nach die Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie mit Kleinkind. Jede Anlage wurde zweimal ohne Voranmeldung von unterschiedlichen Testern besucht  Für die Bewertung waren folgende Krieterien ausschlagggebend: Außenanlage, Hygiene, Verkehrsgestaltung, Service, Gastronomie, Shop, Familienfreundlichkeit, Sanitäranlagen und Preise.

Autohöfe günstiger, Raststätten kinderfreundlicher

Dabei stellten die Tester einige grundlegende Unterschiede zwischen Autohöfen und Raststätten fest: Raststätten sind demnach meist teurer. Mitunter seien die Preise für Essen, Getränke oder Artikel in den Shops doppelt so hoch oder noch höher. Für den gesamten Test-Warenkorb mit in Größe und Marke genau definierten Artikeln zahlten die ADAC Experten im Schnitt in den Autohöfen fast ein Viertel weniger als in den Raststätten-Shops. Allerdings seien Raststätten in der Regel kinderfreundlicher. Dort gebe es häufiger Spielplätze, Spielecken und Picknickplätze.

Getestet wurden 50 Autobahnraststätten und Autohöfe an den Hauptreiserouten in Deutschland. Nur der Sieger konnte ein «sehr gut» erzielen. 24 Mal wurde mit «gut» bewertet, 23 Mal mit «ausreichend», zwei Mal mit «mangelhaft».

In die Kloschüssel gekrochen

In Sachen Hygiene gaben sich die ADAC-Tester nicht mit dem äußeren Schein zufrieden. Beispiel:  die Toiletten in der Raststätte Bayerischer Wald (Süd) an der A 3 zwischen Strauning und Bogen. Zwar waren die Anlagen optisch sauber und hatten ein Siegel, das Hygiene und Komfort verspricht - und für das man bezahlen muss. Doch bei der genaueren Untersuchung stellte sich heraus, dass zwei Hygienewerte schlecht waren, ein weiterer sogar gesundheitsgefährdend. Im Autohof Oberkrämer an der A 10 Dreieck Havelland – Dreieck Schwanebeck hingegen waren die Toiletten schon rein äußerlich so, wie man sie sich nicht wünscht. Die Hygienewerte aber waren größtenteils in Ordnung.

Lesen Sie hier den kompletten ADAC-Test

sca/news.de/dapd

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Turk
  • Kommentar 1
  • 28.07.2011 01:53

Thanks for the great info dog I owe you bgigtiy.

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