Das Auto von morgen Neue Routenführung

Neue Routenführung (Foto)
Mobiles Internet wird in Zukunft Standard in Neufahrzeugen sein. Bild: pi

Wie die Fahrzeuge von morgen und übermorgen aussehen werden, weiß so recht niemand. Fest steht, das Auto ist längst mehr als ein bloßes Transportmittel. Praktisch über Nacht ist es zum mobilen Internetcafé mutiert.

Das Auto wird auch in den nächsten Jahrzehnten eine elementare Rolle im Alltag der Menschen spielen. Jedoch eine andere als bisher: Mit einer schnöden Fahrt von A nach B ist es nicht mehr getan. Das Auto wird durch neue, weiterentwickelte Assistenzsysteme immer sicherer werden.

Doch das ist nicht alles: «Verstärkt kommt mit Geräten wie dem Smartphone das Internet ins Auto», sagt Bernd Bohr, verantwortlich für den Bereich Kraftfahrzeugtechnik im Hause Bosch. «Konkret müssen wir die neuen Funktionen der Konsumelektronik so ins Fahrzeug einfügen, dass sie für den Fahrer bedienbar sind.»

Längst sind aktuelle Fahrzeuge mit der zweiten Generation von Head-Up-Displays unterwegs. Berührungsempfindliche Bildschirme passen sich den animierten Bedienoberflächen der Mobiltelefone an. Bluetooth ist bei Kleinwagen für ein kleines Aufgeld verfügbar und so klicken sich iPhone, Blackberry oder Android-Handy kabellos in das automobile Alltagsgeschehen ein.

Das Auto von morgen
Mobile Mobilität

Kein Weg führt an E-Mail, Facebook und Google vorbei

Bei der neuen Generation von Autofahrern ist das Mobiltelefon und das mobile Internet mindestens so wichtig wie der Wunsch nach einem Auto selbst. Daher können Autohersteller und Zulieferer kaum mehr einen Bogen um die technische Integration von E-Mail, Facebook oder Google machen.

Radiosender müssen nicht mehr über UKW oder Kurwelle ins Auto senden. Der aktuelle Trend heißt Webradio zum Empfänger. Der Lieblingssender aus New York dröhnt so weltoffener denn je aus einem Mini Cooper, der die Münchner Leopoldstraße hinauffährt. Mini Connected macht es möglich.

Bosch arbeitet an der intuitiven Bedienung

Bisher haben die meisten Sprachbedienungen deutliche Schwächen, Bosch entwickelt daher neue Module. «Unsere Systeme passen wir immer mehr den menschlichen Verhaltensweisen an», so Michael Bolle, Bereichsvorstand von Bosch Car Multimedia. Gleichzeitig sprechen, sich etwas anzeigen lassen oder Geräte bedienen gehört dazu. Bereits im nächsten Jahr will Bosch solche Systeme in Serien bringen. Hierbei kann der Fahrer das Zielgebiet auf der Karte markieren und über Sprache die genaue Zielposition konkretisieren.

Flexibel bleiben die neuen Systeme auch nach der Auslieferung des Fahrzeugs. «Die modernen Infotainment-Systeme werden immer mehr zu einer offenen Plattform», erklärt Bolle. «In diese können auch nach der Auslieferung eines Fahrzeugs spezifische Software-Angebote des Automobilherstellers und somit viele neue Anwendung integriert werden.» So etwas gibt es aktuell allenfalls bei Computern oder Smartphones.

rli/sgo/ham/news.de/pi

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