Die Mini-Familie wächst und wird sportlicher. Mit den verschiedenen John-Cooper-Works-Varianten ist es zukünftig nicht mehr getan. Das Coupé tritt in die Fußstapfen des legendären Kompaktsportlers Honda CRX.
Peugeot RCZ, VW Scirocco und Audi TT können sich warm anziehen. Mini bringt zum Herbst Modellvariante Nummer fünf auf den Markt. Flacher, sportlicher und bissiger als alle seine Brüder will er versuchen, mehr männliches Fahrpersonal hinter das Steuer eines Mini zu bekommen. «Das Coupé zeigt uns, wie sportlich wir die Marke Mini präsentieren können», sinniert Mini-Chefdesigner Anders Warming. Wie bei der IAA-Studie ist das Dachdesign das visuelle Highlight des Mini Coupé. Anders Warming: «Das farbige Helmdach soll die Zweisitzigkeit unterstreichen. Statt der zwei Sitzplätze hinten gibt es einen 280 Liter großen Stauraum mit einer großen Durchlade nach vorne.»
Dass es sich bei dem Coupé um einen echten Sportler handelt, will Mini schon durch die Motorenauswahl klar stellen. Das Coupé wird mindestens vom 122 PS starken Triebwerk des Cooper befeuert. Deutlich besser schlagen sich die Varianten Cooper SD und Cooper S mit 143 bzw. 184 PS. Als kurvenhungrige Idealbesetzung präsentiert sich der Mini mit Sportabzeichen namens John Cooper Works - 211 PS stark und bis zu 240 km/h schnell.
Sportliches Coupé mit praktischen Qualitäten
Die Fahrdynamik des Mini John Cooper Works Coupé ist beeindruckend. Die überaus stramme Fahrwerksabstimmung des Topmodells John Cooper Works schiebt den Grenzbereich so weit wie möglich nach außen. Ein bei Tempo 80 ausfahrbarer Heckspoiler sorgt dafür, dass die Stabilität auch bei höheren Geschwindigkeiten an Bord bleibt. Besser sieht es aus, wenn sich der ausfahrbare Spoiler ab 60 km/h wieder in der zum Be- und Entladen weit öffnenden Heckklappe versteckt.
Der Laderaum des Mini Coupé stellt seinen Insassen bis zu 280 Liter zur Verfügung. Das sind 120 Liter mehr als bei der Limousine. Ein Coupé, das auch mit praktischen Qualitäten glänzen kann, hat gute Chancen mit offenen Armen in die finanzstarke Mini-Fangemeinde aufgenommen zu werden.
Ab September steht der Mini beim Händler
«Wir haben das Fahrwerk komplett neu abgestimmt», sagt Heinz Krusche, für den fahrdynamischen Feinschliff bei BMW und Mini verantwortlich, «unter anderem wurde der hintere Stabilisator um einen Zentimeter verstärkt.» Zusätzliche Verstrebungen im Heck sorgen für ein Mehrgewicht von 25 Kilogramm, das man dem Coupé jedoch nicht anmerkt. Vielmehr ist immer wieder beeindruckend, wie ein Mini durch seine breite Spur und die kurzen Überhänge um die Ecken fegt. Das Coupé ist ab September im Handel.
Erfahren Sie mehr über die Mini-Flunder in unserer Bilderstrecke.
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