Di., 22.05.12

Porsche 911 GT3 RS 4.0 26.04.2011 Die weiße Jungfrau

Porsche 911 GT3 RS 4 (Foto)
Krönung für einen Seriensieger: Der Porsche GT3 wird noch einmal aufgemotzt. Bild: pi

Porsche krönt seinen Serienrenner 911 GT3. Eine Sonderserie von 600 Fahrzeugen bekommt vier Liter Hubraum und 500 PS. Damit wackelt der Rundenrekord auf jeder Rennstrecke.

Der Porsche 911 GT3 gilt als einer der besten Straßenrennwagen der Welt. Kurz vor dem Ende der aktuellen 997er-Produktion setzt Porsche seinem Seriensieger die Krone auf: als 911 GT3 RS 4.0. Vier Liter Hubraum, 500 PS bei 8.250 U/min und eine Höchstgeschwindigkeit von weit über 300 Stundenkilometern sagen aber wenig.

Aussagekräftiger ist die obligatorische Rundenzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings. Auf der schnittigen Runde über den hügeligen Eifelparcours schafft der Straßenrenner eine Bestzeit von 7,27 Minuten. Der Porsche 911 GT3 RS 4.0 erhielt nicht nur ein umfangreiches Rennstreckenpaket, sondern insbesondere eine Hubraumerweiterung auf vier Liter, was dem größten Porsche-Saugmotor eindrucksvolle Flügel verleiht. Der Sechszylinder-Boxer stellt dafür bei 5750 U/min ein maximales Drehmoment von 460 Newtonmetern zur Verfügung. Die Kurbelwelle des Heckmotors stammt 1:1 aus dem Sechszylinder des Rennfahrzeuges 911 GT3 RSR - die Verbindung zu den geschmiedeten Kolben übernehmen Titanpleuel. Geschaltet wird per Sechsgangschaltgetriebe.

Das sorgt dafür, dass der Renn-Elfer den Spurt von 0 auf 100 in 3,9 Sekunden erledigt. Nach zwölf Sekunden fliegt die 200er-Marke vorbei. Damit der 911 GT3 RS 4.0 die beeindruckenden Fahrleistungen realisieren kann, hat er im Vergleich zum Serienmodell auf 1360 Kilogramm abgespeckt.

Der ausschließlich weiß lackierte Bolide verfügt serienmäßig über Leichtbauteile wie Schalensitze, Fronthaube und Vorderkotflügel aus Karbon, Kunststoffheckscheiben und gewichtsoptimierten Innenteppichen. Sein Leistungsgewicht: 2,72 kg/PS. Das verstellbare Fahrwerk wurde Rennstreckenerfordernissen angepasst. Zu erkennen ist der sportlichste GT3 am großen Heckflügel, der verbreiterten Spur und den erstmals in einem Serienmodell verbauten Luftleitelementen am Frontspoiler, die für mehr Abtrieb auf der Vorderachse sorgen.

Die Markteinführung des neuen Porsche 911 GT3 RS 4.0 ist in Deutschland im Juli 2011. Mit ein paar Siegen auf der Rundstrecke lässt sich der stattliche Grundpreis von 178.596 Euro nach der ein oder anderen Rennsaison auch wieder hereinfahren.

ham/sca/som/news.de/pi
Leserkommentare (4) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • M.K.
  • Kommentar 4
  • 07.02.2012 10:58
 

RSR... der hat nen AIR RESTRIKTOR ihr Helden! Kann man garnicht vergleichen.. -.-

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  • Robert Mering
  • Kommentar 3
  • 27.04.2011 16:02
 Antwort auf Kommentar 2

Ich denke das Klaus Alber Recht hat. Der 3.8 Liter tut sich mit den 450 PS schon sehr schwer. Beim RSR Motor sind zudem andere Zylinderköpfe verbaut die einen größeren Einlaß bzw. Auslaßkanal haben. Außerdem fährt man beim RSR Motor wesentlich größere Ventilhübe die einen größeren Gasdurchsatz ermöglichen.

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  • Hardy
  • Kommentar 2
  • 26.04.2011 16:34
 Antwort auf Kommentar 1

Echtes Interesse: woher kann man wissen, daß es "nur" 470 - 480PS sind? Ist mehr aus einem 6Zylinder mit diesem Hubraum nicht "herauszuholen"? Oder gibt es Insiderinformationen?

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  • Klaus Alber
  • Kommentar 1
  • 26.04.2011 14:48
 

Die 500 PS bezweifle ich, es dürften wohl nur 470-480 sein.

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