Scheibenreinigertest Durchblick ohne Risiko

Scheibenwischer (Foto)
Blitzeblank ohne Risiko? Sieben Scheibenreiniger wurden getestet, nicht alle für gut befunden. Bild: dpa

Autofahrer sollten bei der Wahl des Scheibenreinigungers aufpassen. Manche Produkte zeigen unerwünschte Nebenwirkungen. Das hat ein aktueller Test von sieben verschiedenen Reinigern ergeben.

Sieger unter den sieben Reinigungsflüssigkeiten für den Sommer, die die Gesellschaft für Technische Überwachung gemeinsam mit dem Auto Club Europa durchführte, wurde das Sonax Xtreme 1:100 NanoPro, dicht gefolgt vom cw 1:100 von Dr. Wack. Beide bekamen das Prädikat «sehr empfehlenswert».

Mit «empfehlenswert» wurde das Konzentrat Aral Klare Sicht Sommer 1:100 beurteilt. Lediglich «bedingt empfehlenswert» sind die Scheibenreiniger Nigrin Klarsicht Limone, RS 1000 Klare Sicht, car technic und Autosol.

Bei der Reinigungswirkung unterschieden die Tester zwischen den typisch sommerlichen Schmutzarten auf der Autoscheibe. Bei Stadtfahrten dominieren Staub, Ruß und Partikel, bei Fahrten über Land die noch schwerer löslichen Insektenrückstände.

Bei allen Produkten war die volle Lackverträglichkeit gegeben. Ebenso verhält es sich mit der Alkoholstabilität. Hier kommt es darauf an, dass in der Übergangszeit keine Feststoffe ausfallenDabei wird der Reiniger trübe. Die Feststoffe können Düsen der Waschanlage am Auto verstopfen. , wenn sich Sommer- und alkoholhaltigem Winterscheibenreiniger im Waschwasserbehälter vermischen.

Anders ist es mit der Kunststoffverträglichkeit, die für Scheinwerfer und Blinker wichtig ist. Hier patzten Nigrin und RS 1000. Beide Mittel verursachten Risse in Polycarbonat-Testmustern, die eingespannt und mit gebrauchsfertigem Scheibenreiniger beträufelt 48 Stunden bei 80 Grad Celsius im Trockenschrank gelagert wurden. Autosol und car technic verfehlten bei der HartwasserstabilitätsprüfungDiese Prüfung zeigt, ob Sommerscheibenreiniger in Verbindung mit sehr kalkhaltigem Wasser den Kalk lösen und so die Scheibenwaschanlage außer Gefecht setzen können. das Klassenziel.

Praktisch seien den Fachleuten zufolge die kleinen Viertelliterflaschen mit 1:100-Konzentrat und speziellem Dosierkopf. Durch Druck auf den unteren Flaschenteil fülle sich die Dosiervorrichtung mit genau 25 Milliliter Flüssigkeit. Zusammen mit 2,5 Liter Wasser ergebe das schnell eine gebrauchsfertige Lösung für die Scheibenwaschanlage.

rzf/ham/zij/news.de/dapd

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