Di., 22.05.12

Ford B-Max 01.03.2011 Fiesta Grande

Maxi-Fiesta (Foto)
Das Stadtmobil B-Max ist ein echtes Raumwunder.   Bild: pi

Ford präsentiert den Fiesta-Van. Die Studie B-Max hat Schiebetüren, einen sparsamen Zwergmotor und ist ein echtes Raumwunder. Als Serienmodell wird der Wagen das neue Stadtmobil der Kölner.

In dieses Auto könnte man fast liegend einsteigen: 1,5 Meter breit ist der Zugang zum Ford B-Max. Wie die 2009 vorgestellte Studie Iosis Max hat der deutlich seriennähere B-Max keine klassischen B-Säulen, die das Dach mit dem Fahrzeugboden verbinden. Werden die Vordertüren geöffnet und die hinteren Türen aufgeschoben, haben Autofahrer freie Hand - beim Einsteigen, beim Anschnallen des Nachwuchses im Kindersitz oder beim Beladen mit Einkaufstüten.

Familie, Fahrrad oder Möbel - alles rein in den B-Max

Der B-Max baut auf der gleichen Plattform auf wie der Fiesta und ist mit knapp über vier Metern nur elf Zentimeter länger. Vom Minivan C-Max trennen den B-Max dagegen 32 Zentimeter. Im Innenraum bietet der B-Max die übliche Flexibilität: Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 60:40 geteilt umklappen. Daraus entsteht eine ebene Ladefläche, die mit einer Länge von 2,35 Metern auch Fahrrädern oder kleineren Möbeln gerecht wird. Die Fond-Passagiere sitzen elf Zentimeter höher als Fahrer und Beifahrer. Das sorgt für eine bessere Sicht.

Um ohne B-Säule optimale Crash-Sicherheit zu gewährleisten, haben die Ingenieure die Türen verstärkt. An den entscheidenden Stellen kommen ultrahochfeste Boron-StähleBoron ist der englische Begriff für Bor, ein schwarzes Halbmetall. Natürlich kommt es nur in sauerstoffhaltigen Verbindungen vor. zum Einsatz. Sie sollen im Zusammenspiel mit den Türrahmen eine Art virtuelle B-Säule bilden und die Crash-Energie absorbieren. Dazu kommen verstärkte Verriegelungsmechanismen für die Türen.

Das fertige Modell, das den Namen B-Max vielleicht behalten wird, dürfte der in Genf gezeigten Studie sehr nahe kommen. Konkurrenten vom Kia Venga über den Opel Meriva bis zur Mercedes A-Klasse hätte der kleine Ford reichlich, mit seinem Türkonzept wird er aber eine Sonderstellung einnehmen.

Der Zwergenmotor ist inzwischen fast serienreif

Das Außendesign des B-Max entspricht der aktuellen Designsprache von Ford – Dynamik ist angesagt. Der trapezförmige untere Kühlergrill, die stark ansteigende Fensterlinie und eine Heckscheibe, die sich bis zu den Seiten herum zieht, sind Markenzeichen des Mikro-Vans. Der B-Max hat ein großes Panorama-Glasdach, im Interieur wartet eine Lederausstattung.

Unter der Haube des vielseitigen Stadtmobils sitzt ein Motor, den Ford im vergangenen Jahr auf der Peking Motor Show mit der Kleinstwagen-Studie Start präsentiert hatte. Der Benzindirekteinspritzer mit drei Zylindern und einem Liter Hubraum sei nun fast serienreif, heißt es aus Köln. Das Aggregat gehört zur EcoBoost-Motorenfamilie, die Direkteinspritzung mit Turboaufladung verbindet. Zum Sprit Sparen verfügt der Dreizylinder über eine Start-Stopp-Automatik. In der Studie B-Max wird der 1.0 EcoBoost mit einem Powershift-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert.

rli/ham/rzf/ivb/news.de/pi
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Ford B-Max: Fiesta Grande » Auto » Nachrichten

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