Und auf einmal dreht Ihr Auto Pirouetten: Wer bei schlechtem Untergrund falsch in die Pedale tritt, der verliert rasch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Doch mit einfachen Tipps können Sie richtig reagieren. News.de sagt, wie es klappt.
Sofort den Fuß vom Gas nehmen, auskuppeln und bremsen: Nur so lassen sich ins Rutschen geratene Fahrzeuge auf eisglatter Strecke wirksam stoppen. Auch für Automatikwagen gilt: Gas wegnehmen und die Bremse treten.
«Vorsichtiges, gefühlvolles Gegenlenken kann zusätzlich helfen, die Spur zu halten», erklärt Hubert Paulus vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg. Da sich das Lenkrad auf Eis sehr leicht drehen lässt, verliere der Fahrer aber schnell das Gefühl für die Position der Vorderräder. Stehen sie quer, können Sicherheitssysteme wie ESP und ABS getäuscht und unwirksam werden. Wichtiger sei es daher, sich aufs Bremsen zu konzentrieren.
Spürt der Fahrer das Pulsieren des Antiblockiersystems am Pedal, sollte er möglichst fest drauftreten und sich auf die Technik verlassen, rät Paulus. Bei Autos ohne ABS muss die Bremse dagegen immer wieder kurzzeitig gelöst und erneut betätigt werden. «Ansonsten kann das Fahrzeug ins Schleudern geraten. Blockieren die Hinterräder, dreht es sich sofort», warnt der ADAC-Experte.
«Ist während des Bremsmanövers absehbar, dass sich die Kollision mit einem anderen Wagen oder einer Leitplanke nicht vermeiden lässt: Unbedingt den Fuß auf der Bremse lassen», empfiehlt Paulus. Nur so wird die Aufprallenergie bestmöglich gemindert. Noch im letzten Moment vor dem Knall könnten sich Insassen vor Verletzungen schützen, indem sie sich möglichst aufrecht und fest in den Sitz pressen.
sgo/sis/reu/news.de/dpa
@corvinus: Mit den Winterreifen hatte Ramsauer leider sehr recht. Es ist erst kürzlich einer hier im Allgäu tödlich verunglückt weil er statt Winterreifen abgefahrene Slicks drauf hatte. Nicht jeder heißt Gerd Rubenbauer, der auch mit Sommerreifen fuhr, einen Horrorcrash machte und unversehrt dem Wagen entstieg. Tja, Gerd hat eben einen sehr fleißigen Schutzengel.
jetzt antwortenKommentar meldenIch möchte hier auch widersprechen dem endlosen Fuß auf der Bremse zu lassen ! Eines muss man wissen in Verbindung mit ESP: Technisch gesehen hat das Bremsen des Fahrers höhere Priorität, als das Stabilisieren des Fahrzeugs. Ich kann aus über 1 Mio. km Erfahrung sagen, wenn trotz ABS sich das Auto einzudrehen versucht, Bremse loslassen und die Räder in Fahrtrichtung lenken, damit das ESP stabilisieren kann und das Auto korrigieren. Es ist immer besser, mit ein paar km/h mehr kontrolliert frontal gegen ein Hindernis zu prallen, als mit weniger Geschwindigkeit unkontrolliert seitlich !
jetzt antwortenKommentar meldenWenn der Ramsauer dies alles über Bremsen liest, dann können wir darauf warten, dass man in Deutschland nur mit bestimmten bremsen fahren darf, so wie der undefinierbare Mist mit den winterreifen.
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