Suzuki Swift Sympathischer Streber

Symapthischer Streber (Foto)
Ein Vorbild namens Swift: Der Kleinwagen von Suzuki wird vom ADAC als einer der zuverlässigsten Vertreter seiner Klasse gelobt. Bild: dpa

Volltreffer: Der Swift ist ein Kleinwagen aus dem Bilderbuch. Auch als Gebrauchter verhält sich der Japaner vorbildlich - günstiger Unterhalt, zuverlässige Technik und solide Verarbeitung kennzeichnen ihn. Gegen ihn spricht eigentlich nur sein biederes Image.

An den lautmalerischen Modellnamen musste sich der Kunde erst gewöhnen - wie an die neue Marke insgesamt. Als der Suzuki Swift 1984 auf den deutschen Markt kam, war das japanische Unternehmen als Autobauer noch weitgehend unbekannt.

Mittlerweile ist der Swift ein Veteran unter den Kleinwagen. Und in seiner Klasse zählt er zu den zuverlässigsten Vertretern, wie der ADAC anhand seiner Pannenstatistik feststellt. So hat der Automobilclub im Grunde nur vergleichsweise kleine Mängel zu beanstanden: Rost an der Auspuffanlage, feuchte Zündkerzen, von Mardern durchbissene Zündkabel oder Batterien, Bremslichtschalter und Generatoren mit Defekten. Als größtes Manko nennt der ADAC anfällige Kupplungen: Besonders Stadteinsätze sorgen für Verschleiß, und Reparaturen sind dem ADAC zufolge teuer.

Suzuki Swift 1.2
Flotter Flitzer

Premiere feierte der kleine Schrägheckwagen 1983 auf der Tokyo Motor Show, damals noch unter dem Namen SA 300. Da General Motors an der Entwicklung beteiligt war, konnte das Weltauto in den USA auch als Chevrolet Sprint und Pontiac Firefly angeboten werden. In Japan wurde er ohnehin verkauft - auch als Cabrio. Die offene Variante gab es in Deutschland nur vorübergehend. Mittlerweile fährt der Swift in dritter Generation auf den Straßen. Kürzlich gab es noch einmal ein Facelift mit optischen Änderungen und leichtem Wachstum der Dimensionen.

Quirliger Benziner

Bei den Motoren präsentierte Suzuki schon früh einen aus Aluminium gefertigten Dreizylindermotor mit 1,0 Liter Hubraum, der bereits in den frühen achtziger Jahren mit einem Verbrauch von damals ansehnlichen 5,8 Litern im Swift punktete. Je nach Baujahr und Generation ab 1999 leisten die Benziner zwischen 53 und 125 PS. Das seitdem einzig erhältliche Dieselaggregat bietet 75 PS.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt kostet der Swift zum Beispiel als 92 PS starker Fließheck mit 1,3-Liter-Motor in der Ausstattungslinie Comfort dance von 2006 laut Schwacke-Liste rund 7100 Euro. Stärker zu Buche schlägt der Swift 1.6 Sport Rallye N'Style von 2009 mit 125 PS für 11.200 Euro. Ein Dieselvertreter aus dem gleichen Jahr, der Swift 1.3 DDiS Club mit 75 PS, kostet rund 9650 Euro. 

sgo/news.de/dpa

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