Verkehrssicherheit Rote Warnung bei starkem Regen

Generell gilt: Bei Sichtweiten unter 50 Meter ist die Nebelschlussleuchte einzuschalten. Sonst bleibt das rote Zusatzlicht aus. Es gibt allerdings eine Ausnahmen: Starkregen.

Nebelschlussleuchte auch bei Starkregen vorgeschrieben (Foto)
Bei Nebel wie bei Starkregen: Die Nebelschlussleuchte kann Unfälle vermeiden helfen. Bild: dpa

Zugleich gelte die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde - übrigens auch auf Autobahnen. Bei widrigen Wetterverhältnissen rät der Automobilclub weiter dazu, die Abstandsregel «halber Tacho» mehr als ernst zu nehmen: Anstelle von 25 Metern auf den Vordermann bei Tempo 50, fährt man laut ADAC-Verkehrspsychologe Chiellino mit dem Mindestabstand von 50 Metern wesentlich sicherer.

Sichtweite und Abstand können die Verkehrsteilnehmer an den Leitpfosten abmessen, die nach ADAC-Angaben auf Landstraßen und Bundesstraßen bundesweit alle 50 Meter aufgestellt sind. Der Automobilclub warnt davor, trotz schlechten Wetters auf freier Strecke einfach anzuhalten: «Mit gedrosseltem Tempo sollte bis zur nächsten Ortschaft oder Haltebucht gefahren werden, es sei denn die Straße ist tatsächlich unpassierbar», sagte Chiellino.

Muss tatsächlich angehalten werden, sollte die Warnblinkanlage eingeschaltet werden. Unfallzahlen steigen nach Erkenntnissen des ADAC bei schlechtem Wetter in der Regel zwar an. Da aber generell vorsichtiger gefahren werde, nehme die Unfallschwere ab.

ham/news.de/dpa

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