ADAC-Test Eine wackelige Angelegenheit

Wer einen Anhänger schleppt, der kann im Notfall auf elektrische Stabilisationshilfen bauen - oder auch nicht: Der ADAC hat zehn Hänger-Assistenten getestet. Das Ergebnis: Kein Produkt konnte «sehr gut» bewertet werden. Das Mittelmaß regiert.

Eine wackelige Angelegenheit (Foto)
Der ADAC testete sechs Mittelklasse-Kombis ... Bild: ADAC

Schleuderschutzsysteme mit integrierter Anhängerstabilisierungsfunktion verbessern zwar die Verkehrssicherheit, in einem Test des ADAC schnitt jedoch keines der getesteten zehn Anhänger-ESP mit der Note «Sehr gut» ab.

Es dominiere «eher das Mittelmaß» stellten die Prüfer fest. Sie hatten fünf Mittelklasse-SUVs und fünf Kombis vor einen 1600 Kilogramm schweren Caravan gespannt. Sechsmal gab es ein «Gut», viermal ein «Befriedigend».

Der Club kritisierte beispielsweise, dass der Schleuderschutz oft zu spät eingreift. Gefährliche Pendelbewegungen des Anhängers ließen daher nur langsam nach. Aber auch zu heftiges Gegenregeln wurde bemängelt: So bremste ein System das Gespann so heftig ab, dass durch die «Fast-Vollbremsung» der nachfolgende Verkehr gefährdet wird.

Dennoch empfiehlt der Club, beim Kauf eines Zugfahrzeugs darauf zu achten, dass ein Anhänger-ESP an Bord ist. Gerade für ungeübte Personen könnten Gespannfahrten zum Problem werden, wenn Seitenwind oder zu starke Lenkbewegungen den Anhänger ins Schlingern bringen.

Sehen Sie hier den gesamten Test im Bewegtbild.

sgo/sis/news.de/dpa

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