Volkswagen CrossPolo Querfeld-Stadt

VW CrossPolo mit sechs Motorvarianten (Foto)
Kleinwagen mit Geländewagen-Charme: Der neue VW CrossPolo ist zu Preisen ab 16.550 Euro zu haben. Bild: dpa

Der CrossPolo war schon beim Vorgängermodell ein Kassenschlager. Nun präsentiert VW auch die aktuelle Polo-Generation mit Outdoor-Applikationen. Ab 16.550 Euro spendieren die Wolfsburger ihrem Kleinwagen Safari-Optik – Höherlegung inklusive.

Neben dem rustikalen Design verstehen vor allem die Motoren des neuen CrossPolo zu gefallen. Für den Pseudo-Geländegänger hat Volkswagen die schwächste Motorisierung aus dem Programm genommen. Der Lifestyle beginnt nun mit drei Benzinern und drei Dieseln. Die kleinste Motorisierung bewegt den CrossPolo zügig, aber unspektakulär. Mit 1200 Kilogramm ist das Auto kein Leichtgewicht. Seiner sportlichen Anmutung wird der CrossPolo deshalb erst mit den stärkeren Motorisierungen gerecht.

Wirklich Spaß macht die 1.2 TSI-Maschine mit 105 PS. Damit beschleunigt der Polo unter 10 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h. Über das gesamte Drehzahlband wirkt der kleine Motor kraftvoll und elastisch. Das Sechs-Gang-Getriebe ist feinstufig und gut abgestimmt. Dank des insgesamt gelungenen Konzepts lassen sich selbst enge Serpentinen flott durchfahren und ohne Verzögerung aus den Kurven herausbeschleunigen. Das Ansprechverhalten ist gut und die Lenkung direkt. Bei der Gefahr zu untersteuern, greift das serienmäßige ESP sanft korrigierend ein - anders als das hektische Geblinke der Anzeige vermuten lässt.

Volkswagen CrossPolo
Schöner Blender
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Traumkombination: 105 PS-Benziner mit DSG-Getriebe

Als technischen Höhepunkt gibt es gegen einen Aufpreis von 1300 Euro das neue Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe aus dem Polo GTI. Damit lässt sich schaltfaul und zügig zugleich fahren. Das Ansprechverhalten ist zwar nicht mehr ganz so prompt, dafür verbraucht der Wagen mit im Durchschnitt 5,5 Litern im Automatikbetrieb vernachlässigbar mehr. Wer dennoch einen kurzfristigen Testosteronüberschuss abbauen will, kann zur Handschaltung übergehen. Äußerlich fallen erstmal nur die silber eloxierte Dachreling und die anthrazitfarben abgesetzte Frontschürze mit ihren integrierten Nebelscheinwerfern auf.

Vorn und hinten haben die Stoßfänger einen optischen Unterfahrschutz. Die schwarzen Radlaufabdeckungen mit den 17-Zoll-Leichtmetallrädern, die darauf abgestimmten unteren Bereiche der Türen und der Schweller dominieren die seitliche Ansicht. Abseits befestigter Wege und im Dschungel der Großstadt sollen diese Kunststoffverkleidungen vor Lackschäden schützen. Dass Volkswagen dem CrossPolo 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit spendiert hat, fällt nicht weiter auf, wird aber vom Schlagloch geplagten Großstädter wohlwollend zur Kenntnis genommen werden.

Der Kunde kann zwischen sechs Lackfarben wählen. Die Farbtöne Flash-Rot, Hot-Orange-Metallic, Reflexsilber-Metallic, Deep-Black-Perleffekt befinden sich im Standard-Programm von Volkswagen. Exklusiv für den CrossPolo gibt es die Farben «Magma Orange» und «Terra Beige Metallic». Auch die oberen Bereiche der Stoßfänger sowie die Griffe (Türen, Heckklappe) sind in Wagenfarbe lackiert, während die Blenden der B- und C-Säulen sowie die Fensterrahmen in Schwarz gehalten sind.

500 Euro mehr als ein gewöhnlicher Polo

Es bleibt ein Mehrpreis von rund 500 Euro, die der Kunde für die trendige All-Terrain-Optik des CrossPolos im Gegensatz zum Standard-Polo hinlegen muss. Das ist ein eher moderater Lifestyleaufschlag. Allerdings sind sinnvolle Extras wie eine Klimaanlage und ein Navigationssystem im Preis noch nicht inbegriffen. Die Preise für den VW CrossPolo beginnen bei 16.550 Euro und enden bei 20.150 Euro für das topmotorisierte Modell mit DSG-Getriebe.

ham/sgo/news.de/pi

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