Nissan Micra Youngster bevorzugt

Am falschen Fleck gespart: Ältere Modelle des Micra sollte man meiden. Jüngere Jahrgänge hingegen erfreuen mit hoher Zuverlässigkeit und günstigen Unterhaltskosten. Drei Baureihen stehen zur Verfügung. 

Neuer Nissan Micra kommt im Herbst (Foto)
Die Zukunft von Nissans Kleinem: Die vierte Generation des Micra soll im Herbst bei den Händlern stehen .   Bild: dpa

Der Name sagt eigentlich schon alles: Hinter dem Micra von Nissan verbirgt sich ein Kleinwagen. Doch wer sich für einen gebrauchten kleinen Nissan interessiert, sollte nicht nur den Namen, sondern auch die Modellgeneration im Hinterkopf haben.

So mag ein älteres Fahrzeug zwar günstiger sein, doch es ist wahrscheinlich auch anfälliger: Denn zwischen den derzeit hauptsächlich auf dem Gebrauchtmarkt vertretenen Micra-Generationen bestehen deutliche Unterschiede. Das zeigt sich laut dem TÜV Nord in Hannover auch in Sachen Mängelhäufigkeit bei den Hauptuntersuchungen.

Rost oder nicht Rost - das ist nach Angaben der Sachverständigen auch einer der größten Unterschiede zwischen Gebrauchtwagen der Micra-Generationen. Denn der Typ K11 aus den 1990er Jahren gilt in diesem Zusammenhang als anfälliger. Ab einem Alter von sieben Jahren ist mit Rost zu rechen, bei neun Jahre alten Autos noch häufiger. Das Nachfolgemodell K12 zeigt sich deutlich resistenter. Auffällig wurde hier stattdessen Ölverlust am Motor und am Antriebsstrang. Bemängelt wird am Micra außerdem oft die Beleuchtungsanlage - das gilt für Abblendlicht, defekte Rückleuchten und die Blinker.

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Drei Baureihen als Gebrauchte

Der Nissan Micra mit der internen Baureihen-Kennzeichnung K11 wurde 1993 eingeführt. Im Jahr 2000 gab es ein Facelift. Der Nachfolger erschien zu Beginn 2003. Während der Vorgänger noch ein für japanische Autos lange Zeit typisch unauffälliges Design vorwies, wurde der neue Micra wesentlich modischer gezeichnet - besonderes Merkmal sind neben der rundlichen Karosserie die auffälligen Scheinwerfer.

Beim Motor bietet der Micra nichts Ungewöhnliches. Je nach Modell und Baujahr reicht das Angebot bei den Benzinern von 55 bis hin zu vergleichsweise sportlichen 110 PS. Diesel finden sich mit 58 PS ebenso wie mit 86 PS im Programm.

Einen Micra 1.0 L aus dem Jahr 1997 gibt es heute laut Schwacke-Liste bereits für 1600 Euro. Ein Micra 1.2 visia der Nachfolge-Generation aus dem Jahr 2005 kostet rund 5500 Euro. Ein Dieselmodell Micra 1.5 dCi acenta sport von 2007 steht mit 9000 Euro in der Liste.

tfa/car/news.de/dpa

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