Die zweite Generation des mächtigen SUV ist laut Ben Moore, Vize-Präsident des Infiniti-Geschäftsbereichs, «perfekt für alle die Styling, Komfort, Raumgefühl und Fahrvergnügen an oberster Stelle wollen.»
Er feierte seine Weltpremiere auf der New York Motorshow leider ein paar Tage zu früh. Nach der Verkündung der frohen Daimler-Renault-Nissan-Botschaft wäre der neue Infiniti QX sonst wohl stärker ins Rampenlicht der Messe gerollt. Schließlich geht es bei der weitreichenden Kooperation zwischen Daimler und Renault-Nissan nicht nur um Kleinwagen, sondern auch um den US-asiatischen Luxus-Ableger Infiniti. Der erfreut sich seit Jahren in den USA großer Beliebtheit und kämpft überaus erfolgreich gegen Premiummarken wie Audi, Mercedes oder BMW; kommt in Europa jedoch nicht so recht auf die Beine.
Zwischen den Zeilen der Kooperationsvereinbarung zwischen Stuttgart und Paris ist deutlich zu lesen, dass es bei der technischen Zusammenarbeit nicht nur um Smart und Renault, sondern auch um Infiniti gehen wird. Zukünftig soll der Hersteller Zugriffe auf Mercedes-Triebwerke bekommen. Heißt, Renault-Nissan kommt aus der misslichen Lage heraus, für vergleichsweise kleine Stückzahlen große Sechs- und Achtzylinder-Triebwerke entwickeln und produzieren zu müssen. Das geschieht bald allein bei Mercedes, die damit ihre Produktionskapazitäten besser auslasten.
In Deutschland noch nicht zu haben
Der neue Infiniti QX kann davon verständlicherweise noch nicht profitieren. Nach seiner Publikumspremiere in New York kommt er im Sommer zunächst in den amerikanischen Handel. Mit seinem ebenso sehenswerten wie gewaltigen Vorgänger hat er nur noch die Abmessungen gemein.
Angetrieben wird der mächtige Geländekreuzer von einem 5,6 Liter großen Achtzylinder mit Benzindirekteinspritzung, der 400 PS und 530 Newtonmeter Drehmoment leistet. Für die Kraftübertragung sorgt eine Siebenstufen-Automatik aus dem Hause Aisin. Der QX ist auf Wunsch mit Heck- oder Allradantrieb zu bekommen. Eine Hybridversion ist in Planung. Wer will, kann mit dem neuen Motor Anhänger bis über 3,8 Tonnen Last an den Haken nehmen. Beim optionalen Touring-Paket ist der Allradler unter anderem mit einem 22-Zoll-Radsatz und einer neu entwickelten Wankstabilisierung ausgestattet. Normalerweise rollt der QX 56 auf bescheidenen 20-Zöllern.
Unter anderem bietet der 2,03 Meter breite und 1,92 Meter hohe Infiniti QX 56 Satellitenradio mit Wettervorhersage, Festplattennavigation, Acht-Zoll-Display, Rücksitz-Entertainment, klimatisierte Ledersitze und Bluetooth-Telefon. Für Sicherheit an Bord sorgen neben zahlreichen Airbags, ABS, ESP und Wankstabilisierung unter anderem Spurverlassenswarnung, Spurwechsel- und Totwinkelassistent.
Erfahren Sie mehr über den Infinity QX 56 in unserer Bilderstrecke.
tin/news.de/pi