Audi A4 2.0 TFSI Avant Weniger saufen wäre mehr

Der Audi ist chefsache: Unser stellvertretender Chefredakteur Michael Kraft fuhr den Audi A4 Avant. Und freute sich über eine Halterung, die echte 1,5 Literflaschen wegsteckt. Der Platz allerdings ist für ihn ein Manko - vom hohen Verbrauch ganz zu schweigen.

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News.de-Redakteur Michael Kraft. Bild: news.de

Solide, schick und nobel - all das ist der Audi A4 Avant in jedem Fall. An Verarbeitung und Ausstattung gibt es kaum etwas auszusetzen. Dazu kommen sehr angenehme und äußerst hilfreiche Kleinigkeiten: In den Flaschenhalter passt tatsächlich auch eine 1,5-Liter-Flasche - extrem sinnvoll bei einem Auto, das auch für lange Touren ausgelegt ist. Und die optische Warnung im Außenspiegel bei Verkehr im toten Winkel ist insbesondere nachts ein Hilfsmittel, das man schnell zu schätzen lernt.

Für das Design gilt ähnlich wie für den Motor: Da gibt es nichts auszusetzen, aber auch nichts, das begeistert. Allerdings bietet der A4 für dieses Segment (und diesen Preis) recht wenig Platz. Lediglich der Kofferraum ist üppig, aber für die Passagiere gibt es weder vorne noch hinten Bein- und Kopffreiheit, die das Prädikat «Premium» verdient hätten. Aus der Länge von 4,70 Metern hätte man in diesem Punkt deutlich mehr herausholen können.

Größter Kritikpunkt ist aber der Verbrauch. Hier wirken sich die Größe und vor allem der Allradantrieb negativ aus. Der mag beim Handling helfen, ist aber im Prinzip überflüssig. Ein Autohersteller, der sich innovativ und zeitgemäß nennen will, sollte es nicht mehr wagen, Modelle auf den Markt zu bringen, die 12 Liter Super auf 100 Kilometern schlucken.

Fazit: Weniger an die Leistung denken, dafür mehr an die Passagiere und die Umwelt - das wäre es gewesen.

sgo/news.de

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