Mo., 21.05.12

Nissan Juke 13.02.2010 Dem Manga entsprungen

Nissan Juke (Foto)
Aus dem Comic in die Realität gesprungen? Bild: press-inform

Mit ihrem eigenwilligen Design soll die fahrende Juke-Box aus Japan vor allem das junge, männliche Großstadtpublikum ansprechen. Das Crossover aus SUV und Coupé soll ab Herbst 2010 auch bei deutschen Händlern zu kaufen sein.

Auf dem Genfer Salon im letzten Jahr präsentierten die Japaner die bizarre Studie Qazana, die mit ihren eigenwilligen Proportionen direkt aus der Feder eines Manga-Zeichners in die Wirklichkeit gesprungen zu sein schien. Jetzt wird das Serienmodell startklar gemacht: ein kompakter Cruiser mit bulliger Frontpartie, riesigen Kotflügeln und kompakten Abmessungen.

Juke heißt das neue Crossover, das Nissans Design-Chef Shiro Nakamura keineswegs nur als kleinen Ableger des 17 Zentimeter längeren Erfolgsmodells Qashqai verstanden wissen will. Vielmehr soll Juke ein ganz neuer Fahrzeugtyp sein, mit dem die Japaner das Segment der Kompaktwagen ordentlich aufmischen und vor allem in Europa beim jüngeren, männlichen Großstadtpublikum punkten wollen.

Drei Varianten von 110 PS bis 190 PS

Beim Marktstart im Oktober wird Juke mit drei Motorisierungen angeboten. Neben einem 1,5 Liter-Diesel mit 110 PS und einem 1,6 Liter großen Benziner mit 117 PS kommt als Spitzentriebwerk ein neuentwickelter Ottomotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung zum Einsatz. Der soll die Kundschaft mit 190 PS und einem maximalen Drehmoment von 240 Newtonmeter für sich gewinnen. In Verbindung mit der Topmotorisierung wird Juke auch mit Allradantrieb angeboten. Verbrauchs- und Beschleunigungsdaten hat der Hersteller noch nicht vorliegen.

Der 190-PS-Benziner ist als Fronttriebler mit manuellen Sechsganggetriebe kombiniert. Die Variante mit Allradantrieb ist serienmäßig mit Automatikgetriebe ausgestattet, sechs fest einprogrammierte Übersetzungen lassen sich alternativ auch manuell anwählen. Der nicht aufgeladene 1,6-Liter erhält ab Werk ein Fünfgang- Schaltgetriebe zur Seite, ist auf Wunsch aber ebenfalls mit Automatikgetriebe kombinierbar. Für den Juke 1.5 dCi hat Nissan einen Sechsgang-Handschalter vorgesehen.

Die Preisskala fürs neue Crossover hat Nissan ebenfalls noch nicht ausgearbeitet. Auf jeden Fall soll das SUV-Baby nicht nur in puncto Größe sondern auch beim Preis den Qashqai unterbieten und müsste damit in der Basisversion unter der 20.000 Euro-Marke bleiben. Vor dem Auftritt in den Showrooms der Händler wird sich der Juke schon mal auf dem Genfer Autosalon begutachten lassen.

Erfahren Sie mehr über den Nissan Juke in unserer Bilderstrecke.

tin/news.de/pi
Leserkommentare (1) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Jutta Siebertz
  • Kommentar 1
  • 22.10.2010 14:39
 

Als ich dieses Auto das erstemal im Fernsehen als Reklame sah, dachte ich nur ,wie kann man ein so häßliches Auto bauen.Aber ich wurde eines besseren belehrt,denn mein Mann wollte sich dieses Auto einmal aus der Nähe ansehen.Im Schaufenster stand ein Metellic-Grau und ein Weißer Juke .Die Probefahrt im Sport-Juke war überzeugend. Wir haben und den Weißen-Juke gekauft,da er im aussehen mehr hermacht als dieser Roter in der Reklame,ein Bulliger Typ!!!°!°Einfach Toll!!!!!

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