Sicherheitsgarant mit Kuschelfaktor
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Von news.de-Redakteur Sascha Gorhau
Artikel vom 09.02.2010
Der Winter hat Deutschland gnadenlos im Griff. Ein warmes Auto ist da umso wichtiger. News.de sagt Ihnen, wie Sie ihr Auto schnell und effektiv auf Temperatur bringen und so für freie Sicht sorgen.
Nicht jeder hat eine Garage und kann sich somit Kratzen und Enteisen in der morgentlichen Kälte sparen. Ein warmer Wagen erfüllt neben dem angenehmen Kuschelfaktor einen noch wichtigeren Zweck: Er erhöht die Fahrsicherheit für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer enorm. Denn beschlagene und vereiste Scheiben verschlechtern die Sicht und stellen ein gewichtiges Sicherheitsrisiko dar.
Der ADAC hat einige Tipps für Autofahrer zusammengestellt, wie die Scheibe schnell und effektiv von Frost und Schnee befreit werden kann. Klar, dass die Scheibe freigekehrt-, beziehungsweise gekratzt werden muss. Das richtige Lüften im Auto jedoch will gelernt sein. Das richtige Justieren von Temperatur- und Lüftungsreglern gelingt dabei bereits mit einigen simplen Tricks.
Direkt nach dem Starten des Motors ist die sogenannte «Defrosterstellung» das erste Mittel gegen Schnee und Frost. Dabei arbeitet das Gebläse mit maximalem Schub und die Temperatur sollte auf die höchste Stufe gestellt werden. Der Luftstrom wird komplett auf die Scheiben gerichtet, damit sich das noch kalte Glas erwärmt und nicht anläuft.
Klimaanlage nutzlos, Klimaautomatik nicht
Was viele laut den Verkehrsexperten vom ADAC falsch einschätzen: Eine Klimaanlage nützt im Winter nichts, da sich der Kompressor ab etwa fünf Grad Celsius abschaltet. Das Aggregat wird also überhaupt nicht aktiv. Eine Klimaautomatik jedoch ist hilfreich: Sie regelt automatisch Luftmenge, Luftverteilung und das Abtauen der Scheiben. An dieser Stelle zahlt es sich aus, vor dem Fahrtantritt so viel Schnee wie möglich von der Scheibe entfernt zu haben. Die Feuchtigkeit im Innenraum ist auf diese Weise nämlich geringer als wenn nach wie vor die weiße Pracht das Fahrzeug bedeckt..
Im Tunnel und bei Stau ein Segen, zum Tauen allerdings ungeeignet: Der Umluftbetrieb sorgt dafür, dass im Fahrzeug ausschließlich Luft aus dem Innenraum zirkuliert. Eine feine Sache, wenn smog und Abgase draußen bleiben sollen. Die so entstehende hohe Luftfeuchtigkeit allerdings bewirkt ein schnelles Beschlagen der Scheiben. Prinzipiell sollte auch im Fahrbetrieb die Umluftfunktion nur kurz genutzt werden. Der Grund: Der Kohlenmonoxyd-Gehalt im Innenraum steigt und lässt den Fahrer müde werden.
Einatmen - Ausatmen
Doch auch ungewöhnliche Maßnahmen können den winterlichen Durchblick fördern: «Beschlägt der Atem die Scheibeninnenseite, durch das leicht geöffnete Seitenfenster ausatmen», klärt der ADAC auf. Öfters mal die Scheiben zu reinigen, zahlt sich zudem beim Heizen aus, «damit kein Schmierfilm die Sicht beeinträchtigt,» so der Verkehrsclub weiter.
Schließlich sollte man noch ein absolutes Tabu beherzigen: «Das Warmlaufen des Wagens im Stand ist verboten (StVo § 30) und wird mit zehn Euro verwarnt. Es belastet die Umwelt durch Abgase, verschleißt den Motor und verbrennt unnötig Sprit», mahnt der Münchener Automobilclub.
tfa/news.de
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Wenn man nach Schnee- und Eisentfernung den Motor startet und losfährt, beschlägt die Frontscheibe und man muss meistens ohne richtige Sicht nochmals anhalten, um sie abzuwischen und freie Sicht zu haben. Wenn man während der Eisentfernung den Motor laufen lässt und dann losfährt, besteht dieses Problem nicht. Sicherheit sollte Vorrang vor Klimaschutz haben!
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