Außergewöhnliche Wetterverhältnisse erfordern spezielle Mittel: Im Winter dürfen Radfahrer auch zu Spikes greifen. Die kleinen Metallstifte verbessern die Fahrbahnhaftung.
Wer schon einmal in Skandinavien unterwegs war, der kennt die kleinen Metallstifte. Trotz eisiger Temperaturen und mieser Straßenverhältnisse ermöglichen Spikes das Radeln auch bei Schnee und Eis. Doch was in Nordeuropa notwendig ist, ist auch zwischen Flensburg und Garmisch völlig legal - und verbessert die Sicherheit wesentlich.
Denn Fahrradreifen mit Spikes sind im Straßenverkehr erlaubt. Im Gegensatz zu Autos ist bei Fahrrädern mit Spikereifen nicht von einer Beschädigung der Straßendecke auszugehen. Darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen hin.
Vorteile bei Schnee und Eis
Auf nassen oder gefrorenen Fahrbahnen können Fahrer und Rad schnell ins Rutschen kommen, besonders bei einer festgefahrenen Schneedecke oder vereisten Fahrbahnen. Mit kleinen Metallstiften, sogenannten Spikes, versehene Winterreifen können die Griffigkeit auf der Fahrbahn verbessern und damit die Sicherheit im Verkehr erhöhen.
Auch Reifen, die mit Keramikpartikeln versehen sind, sorgen laut ADFC für besseren Kontakt zum Untergrund. Diese bieten etwas weniger Halt auf Eis, haben aber den Vorteil, dass sie auch auf trockenem Asphalt geräuschlos laufen.
sgo/mac/reu/news.de/dpa