Neuwagenkauf Handeln lohnt sich

Handeln lohnt sich (Foto)
Viele Neuwagen warten auf einen Käufer. Das bedeutet rosige Zeiten für Schnäppchenjäger - wenn sie das richtige Modell erlegen wollen. Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Sascha Gorhau
Bis zu 42 Prozent Preisnachlass. Die Autohändler stehen unter Druck. Nach der Umweltprämie locken die Hersteller mit hohen Rabatten. Grund dafür ist die Angst, dass der Absatz nach dem Abwrackrausch in den Keller fällt.

Trotz Auslaufens der Abwrackprämie können Autokäufer weiterhin auf günstige Neuwagen hoffen. Zwar unterstützt der Staat die Käufer nicht mehr mit Steuergeld, nach einem Bericht des Magazins Auto Motor und Sport sind nun aber Rabatte von bis zu 42 Prozent möglich. Eine Stichprobe mit 60 Modellen habe ergeben, dass der Marktführer Volkswagen relativ niedrigen und das krisengeplagte Unternehmen Opel sehr hohen Nachlass gewähre.

Allerdings unterscheiden sich die Nachlässe deutlich von Modell zu Modell. Bei niedriger Nachfrage und einem anstehenden Nachfolger werden Spitzenrabatte erreicht. Wenn die Wagen allerdings dem gegenwärtigen Neuwagentrend entsprechen, also klein und günstig sind, lassen die Autohäuser auch weniger mit sich handeln.

Abwrackprämie
Geschichte einer Milliardensubvention

Die Gewinner der Abwrackprämie Subaru und Suzuki räumen dem Bericht zufolge nur zwölf Prozent Nachlass ein, während Opel beim auslaufenden Astra auf bis zu 42 Prozent vom Listenpreis verzichtet. Opel unterscheidet demnach deutlich zwischen den Modellen: Auf einen Corsa gibt es 21 Prozent Rabatt, auf Verkaufsschlager Insignia nur 18 Prozent. Ford liegt dagegen mit Nachlässen von 28 und 29 Prozent einheitlich über dem Durchschnitt.

Deutsche Premiumhersteller haben sich nach dem Magazin-Bericht flexibel auf die Nachfrageschwäche eingestellt. Große Unterschiede gibt es demnach bei Mercedes. Eine B-Klasse sei nur 9 Prozent billiger zu haben, auf die C-Klasse gewähre der Hersteller aber 21 Prozent Rabatt. Die Preise für Autos von BMW liegen zwischen 12 Prozent für einen 5er und 21 für einen 3er unter den offiziellen Listenwerten. Audi räumt beim A3 bis zu 29 Prozent Rabatt ein, beim A4 sind es noch 25 Prozent.

Feilschen ist in Deutschland erlaubt und inzwischen auch erwünscht. Wer über seinen Schatten springt und über den Preis verhandeln will, hat derzeit bessere Karten denn je. Bei einigen Modellen, wie der auslaufenden Generation des Opel Astra, können Schnäppchenjäger fette Beute machen. Dreistigkeit siegt im Zweifelsfall immer.

car/reu/news.de/ap

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