Mercedes SLS AMG Die Kunst der Verhüllung

Mercedes SLS AMG (Foto)
Legende reloaded: der Flügeltürer von Mercedes-Benz. Bild: press-inform

Wer sich rar macht, bleibt begehrenswert. Erst recht der, der sich auch dann nur häppchenweise zur Schau stellt. Stück für Stück wurde der Flügeltürer von AMG in den letzten Monaten enthüllt. Kurz vor der IAA präsentiert sich der Traum aus Affalterbach enthüllt.

Es ist kein Geheimnis, dass der Mercedes SLS AMG auf der IAA seine offizielle Weltpremiere feiern wird. Design, Fahrleistungen, Konzept, Fahrwerk und sogar Antrieb ließen die AMG-Verantwortlichen unter Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH, in den letzten Monaten bereits gut dosiert aus der Firmenzentrale in Affalterbach herauströpfeln.

Doch erstmals ist der schmucke Flügeltürer in Frankfurt ohne die wenig ansehnlichen Beplankungen zu bestaunen. Wie zu erwarten war: Der Mercedes SLS AMG fährt sich nicht nur sensationell, er sieht ohne den Tarnungszierrat auch beeindruckend aus.

Bei der Fahrzeug-Konstruktion besannen sich die Schwaben alter Leichtbau-Tugenden. Sie fügten die sportliche Symbiose aus 6,3 Litern Hubraum, 571 PS, 317 km/h, Flügeltüren und Doppelkupplung in einer neu entwickelten Aliminium-Spaceframe-Karosserie zusammen. Trotz grandioser Fahrleistungen soll sich der Verbrauch mit 13,2 Litern Super auf 100 Kilometer im Rahmen halten.

Mercedes SLS AMG
Die Kunst der Verhüllung
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Wem das zu viel ist: ab Ende des Jahres sollen die ersten Prototypen mit Elektromotor Testerfahrungen sammeln. Ein mittelfristiger Serienstart ist bis 2015 in Planung. «Unsere Kunden erleben im SLS AMG die Kompetenz aus über 40 Jahren Motorsporterfahrung von Mercedes-AMG. Das einzigartige Technologie-Package sorgt für eine außergewöhnliche Fahrdynamik bei moderaten Verbrauchswerten – auch dafür steht AMG heute», so Volker Mornhinweg.

Bereits auf den ersten Blick ist der SLS ein echter Hingucker. Nicht nur die Flügeltüren, sondern gerade die nahezu zwei Meter lange Motorhaube ziehen die hungrigen Blicke der Betrachter auf sich. Die Überhänge sind kurz und der Fahrer sitzt in der weit nach hinten versetzten Fahrgastzelle kurz vor der Hinterachse.

An den legendären Mercedes 300 SL aus den 50er Jahren erinnern neben den Flügeltüren auch der ebenso breite wie flache Kühlergrill sowie der üppig dimensionierte Mercedes-Stern. Modern wirkt das Gesicht dagegen durch die LED-Scheinwerfer vorn. Das Heck ist betont schlicht gezeichnet. Die Publikumspremiere findet nächste Woche statt und zum Jahreswechsel soll der SLS zu den ersten Kunden kommen. An einer kaum weniger sehenswerten Roadstervariante wird ebenfalls mit Hochdruck gearbeitet.

sgo/news.de/pi

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