Fiat Punto Evo Der heimliche EU-Regent

Fiat Punto Evo  (Foto)
In Europa der Kleinwagen nummero uno: der Fiat Punto. Bild: press-inform

Fiat Punto, eine europäische Erfolgsgeschichte: Kein Auto aus dem Kleinwagensegment wurde auf dem alten Kontinent so oft verkauft. Der Nachfolger soll das verteidigen mit sparsamen Motoren und weniger Emissionen.

Immerhin kann der Grande Punto auf eine europäische Erfolgsgeschichte zurück-blicken - kein Auto aus diesem Segment, zu dem unter anderem auch Ford Fiesta, Seat Ibiza oder VW Polo zählen, wurde auf dem alten Kontinent so oft verkauft. Der Nachfolger soll es nun mindestens genauso gut machen.

Um das zu schaffen, bieten die Italiener den Punto Evo mit einer breiten Palette von Motoren an, die Euro-5 entsprechen. Zu diesen Motoren gehört etwa ein 4-Zylinder-Benziner mit MultiAir-Technik. Diese elektrohydraulische Ventilsteuerung ersetzt laut Fiat die bei 4-Ventil-Motoren übliche Einlassnockenwelle und verzichtet auf die herkömmliche Drosselklappe im Ansaugtrakt. So werde eine praktisch endlose Variationsbreite beim Befüllen der Zylinder möglich und damit eine sehr viel bessere Anpassung an den jeweiligen Lastzustand des Motors. Die Folge: deutlich weniger Verbrauch und Emissionen. «Ein mit MultiAir ausgestatteter Motor benötigt im Vergleich zu einem herkömmlichen Triebwerk mit identischem Hubraum bis zu zehn Prozent weniger Benzin», verspricht Fiat. Der Ausstoß von Stickoxiden lasse sich so gar um «bis zu 60 Prozent» senken. All das bei zehn Prozent mehr Leistung.

Fiat Punto Evo
Der heimliche EU-Regent

Optimiert hat Fiat auch die Direkteinspritzung Multijet bei den Turbodieseln. Im Punto wird nun die zweite Generation des Turbopuschers eingebaut, die eine noch präzisere Steuerung der Kraftstoffmenge erlaubt. Hier verspricht Fiat eine Verminderung der Stickoxide um bis zu 30 Prozent - und einen ruhigeren Lauf der Motoren. Alle Turbo-Diesel und Euro-5-Benziner liefern die Italiener künftig serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik aus.

Aufgestockt hat Fiat auch die Sicherheitsausstattung. Der Punto Evo kommt nun serienmäßig mit sieben Airbags, ESP, elektronischer Bremskraftverteilung und Berganfahrhilfe. Optional bietet Fiat auch ein Abbiegelicht an, das bei Bedarf jeweils den kurveninneren Nebelscheinwerfer zuschaltet.

Überarbeitet wurde ebenfalls die Optik - innen wie außen. Der Punto Evo hat neue Sitze bekommen, Instrumente in einem neuen Design und ein neues Grundlayout für Armaturenbrett und Mittelkonsole. Dazu kommen zusätzliche Ablagen. Bei der Navigation hat man sich mit TomTom zusammengetan und bietet ein neu entwickeltes, portables System an. Außen bekamen vor allem Front und Heck Feinarbeit. Das sorgte auch für einen minimalen Längenzuwachs um drei auf nun 406 Zentimeter. Gleich geblieben sind Breite, Höhe und Radstand.

Bei den Händlern stehen soll der Punto Evo in Deutschland ab Oktober. Über die Preise machte Fiat noch keine Angaben. Derzeit ist der preiswerteste Grande Punto mit 1,2-Liter-Motor laut Liste ab 11.550 Euro zu haben.

mat/press-inform

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