Cee´d, Sorento, Venga: Drei Modell stehen dieses Jahr bei Kias Messeauftritt auf der IAA im Vordergrund. Der kompakte Cee´d wurde behutsam überarbeitet, der SUV Sorento hingegen komplett erneuert. Neu in der Modellpalette ist der Kompaktvan Venga.
Eine Überarbeitung, ein Generationswechsel und ein komplett neues Modell. Rund um das Trio cee'd, Sorento und Venga präsentiert sich Kia auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt.
Das Hauptinteresse bei der Kompaktklasse, in der der cee'd wildert, wird dort auf den neuen Opel Astra gerichtet sein. Nicht komplett neu wie der Astra, aber gründlich aufgefrischt präsentiert sich der Kia cee'd. Der Abstand des Koreaners zu Focus, Golf und Megane soll nicht zu groß werden.
Damit die Aufmerksamkeit wieder steigt, hat das Team um Kia-Chefdesigner Peter Schreyer Fünftürer und die Kombiversion Sporty Wagon innen und außen überarbeitet. Insbesondere die neue Frontpartie soll dafür sorgen, dass die Kia-Modelle einen höheren Wiedererkennungswert besitzen und ein Markenimage ausstrahlen. Die Coupéversion Pro cee'd bleibt bis auf weiteres unverändert.
Limousine und Kombiversion haben einen durch die Stoßstange geteilten Kühlergrill mit zulaufenden Scheinwerfern. Am Heck gibt es zeitgemäße LED-Leuchten und geänderte Schürzen. Im Cockpit fallen eine neue Instrumenteneinheit und die neue Mittelkonsole auf. «Der überarbeitete Kia cee'd ist 25 Millimeter länger als der Vorgänger, wirkt noch markanter und zeigt einen kraftvolleren Auftritt», sagt Panu Vainamu, General Manager Marketing von Kia Motors Europe. «Im Innenraum wird den Kunden die neue Gestaltung von Lenkrad, Schaltgriff und Zentralkonsole ins Auge fallen, außerdem die positive Instrumentenbeleuchtung in rötlichem Licht, die Zwei-Zonen-Klimaautomatik und ein neues Audiosystem.»
Alle cee'd-Versionen wurden auch technisch überarbeitet. Neben der erweiterten Serienausstattung sollen sich die Kunden über verbesserte Fahreigenschaften und einen geringeren Kraftstoffverbrauch freuen können. Durchschnittlich ist die neue cee'd-Flotte fünf Prozent sparsamer geworden.
Die weiteren Neuerungen umfassen das kraftstoffsparende Start-Stopp-System ISG (Idle Stop & Go), das jedoch nur optional für die 1,4- und 1,6-Liter-Benziner sowie den 1,6-Liter-Diesel angeboten wird, eine Berganfahrhilfe, die mit dem ESP vernetzt ist, sowie ein manuelles Sechsganggetriebe für den Diesel mit 1,6 Litern Hubraum.
Neben dem überarbeiteten cee'd ist auf der Automesse in Frankfurt auch die neue Generation des Sorento zu sehen. Der SUV löst den seit 2002 gebauten Vorgänger ab und ist mit 4,69 Metern nun neun Zentimeter länger. Dadurch wurde auch der Innenraum größer: Auf Wunsch ist der Wagen künftig auch mit sieben Sitzen erhältlich. Im Angebot ist unter anderem ein neu entwickelter Turbodiesel mit 2,2 Litern Hubraum und 197 PS, der ein maximales Drehmoment von 421 Newtonmetern entwickelt.
Kia erweitert außerdem seine Modellpalette und bringt einen kompakten Van unterhalb des cee'd auf den Markt. Der Fünfsitzer basiert auf der Studie «No. 3» und trägt den Namen Venga. Erscheinen soll der Konkurrent für den Renault Modus oder Citroën C3 Picasso Anfang 2010.
Der Venga ist 4,07 Meter lang, 1,60 Meter hoch, hat einen Radstand von 2,62 Metern und bekommt eine asymmetrisch geteilte Rückbank. Sie soll nach dem Umklappen eine völlig ebene Ladefläche freigeben. Für den Antrieb stehen laut Kia Benzin- und Dieselmotoren mit 1,4 und 1,6 Litern Hubraum und 75 bis 115 PS zur Auswahl.
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