50 Jahre Mini Minis und ihre Fahrer

Ein halbes Jahrhundert Kult: Minis sind alles, nur nicht langweilig. Einigen Besitzern sind die Autozwerge aber immer noch zu bieder. In zwei Teilen berichtet news.de von den verrücktesten Umbauten und den skurrilsten Besitzern.

Knallrot oder pink: Diese Minis sind Geschmacksache - und trotzdem Kult. (Foto)
Knallrot oder pink: Diese Minis sind Geschmacksache - und trotzdem Kult. Bild: press-inform

Wenn es eine Beschreibung gibt, die auf alle Mini-Fans zutrifft, dann lautet sie wohl: Maximal entspannt. So wie Gregor Ebbers aus Krefeld, als er seinen roten Flitzer vorbei an typisch englischen Hecken und Häuschen nach Silverstone zum «Mini United»-Festival steuert.

Wenn sich der 1,93-Meter-Mann aus dem Wagen schält, kann er von seinem Auto Luftaufnahmen machen. Doch im Mini-Cockpit steht selbst für Sitzriesen genügend Kopf- und Beinfreiheit parat. «Ich liebe dieses Lächeln auf den Gesichter der Leute, wenn man in einem Mini unterwegs ist», erzählt Gregor.

Sein Auto ist Baujahr 1992, doch er hat es zum Look der 1960er und 1970er Jahre zurückgerüstet: Grill, Außenspiegel und sogar das komplette Armaturenbrett mit Mitteltacho rücken den Wagen näher an den Ur-Mini.

Michelle Kirsten aus Darmstadt war mit dem Armaturenbrett ihres Mini nicht ganz zufrieden. «Da habe ich einfach das Osterkörbchen meiner Mutter auseinandergenommen», sagt Michelle. Nun breitet sich der Kunstrasen samt Plastikblumen auf dem Armaturenbrett aus.

Die Scheinwerfer sind mit verchromten Schlafaugen verziert, und eine spezielle Farbe findet sich nicht nur am Lenkradkranz wieder: «Ich habe meinen Eltern immer gesagt: Wenn ich 18 werde, kaufe ich mir einen pinken Mini», erzählt Michelle Kirsten - und in genau dieser Farbe ließ sie ihren Mini lackieren. Ein anderes Auto stand nie zur Diskussion. «Ich führe sozusagen die Familientradition fort - meine Eltern sind schon immer Mini gefahren.»

Viele Mini-Maniacs belassen es nicht beim optischem Tuning. Joost Gijzel aus Holland hat das Heck seines Cabrios mit Boxen und Plattentellern zur mobilen Disco umgebaut. Sein «Daily Driver» für den Alltag sei das natürlich nicht: «Das ist eher mein Sunday Chill Driver», sagt der Event-Manager.

Der knallrote Mini ist Baujahr 1987 - und damals gab es eigentlich noch gar kein Mini-Cabrio. Das Rätsel klärt sich schnell: «Alles selbst umgebaut», sagt Joost. Das Customizing des Holländers ist allerdings bescheiden im Vergleich dazu, was Lee vom Southern Mini Owners Club mit einem 81er Modell veranstaltet hat...

Mehr dazu lesen Sie morgen im zweiten Teil bei news.de.

Weiterführende Links:
Kleinwagen in den USA: Klein is beautiful
Praxistest Mini Cooper D: Das Nageltierchen

mas/sgo/news.de/pi

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