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Nach SPD-Kritik: Martin Schulz verzichtet auf Außenminister-Posten

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Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz will nach einem Medienbericht wegen des steigenden Drucks aus den eigenen Reihen auf das Außenministerium in einer großen Koalition verzichten. Dies berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag unter Berufung auf SPD-Kreise. Schulz wolle noch am Freitag seinen Rückzug verkünden. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, es gebe aus der SPD-Führung ein Ultimatum an Schulz, bis Freitagnachmittag auf das Außenamt zu verzichten. Hintergrund sei die Unzufriedenheit an der SPD-Basis und besonders im größten Landesverband Nordrhein-Westfalen. Schulz hatte ursprünglich angekündigt, nicht in ein Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel zu gehen.

Update: Martin Schulz verzichtet auf Außenminister-Posten

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers in einer großen Koalition. Schulz erklärte am Freitag schriftlich, er sehe durch die parteiinterne Diskussion um seine Person ein erfolgreiches Votum beim SPD-Mitgliederentscheid über Schwarz-Rot gefährdet. "Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind."

Ultimatum: SPD stellt sich gegen Martin Schulz

Zuvor hatte Sigmar Gabriel hatte Schulz heftig für sein Verhalten kritisiert. Ist doch besser als mit dem Mann mit den Haaren im Gesicht": Sigmar Gabriel, noch Außenminister, zitiert seine Tochter, die sich auf mehr Zeit mit ihm freue. Denn der Mann mit dem Bart, Martin Schulz, schnappt ihm den Außenminister-Job weg.

Sigmar Gabriel wirft SPD-Führung "Wortbruch" vor

Angesichts seines drohenden Endes als Außenminister wirft Sigmar Gabriel SPD-Chef Martin Schulz Wortbruch vor. "Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt", sagte Gabriel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Mehrere Vertrauensbrüche! Schulz soll auf Ministerposten verzichten

An der Basis wächst aber die Kritik, da Schulz mehrere Wenden und Wortbrüche vollzogen hat - etwa bei den Aussagen, dass es keine große Koalition mit ihm gebe und er kein Minister werden wolle. Außerdem hatte er stets betont, ihm gehe es nur um Inhalte, nicht um Posten - nun sieht es aus, als wolle er mit dem Amt des Außenministers seine Karriere in Berlin retten. Mit Spannung werden die Reaktionen an der Basis bei den Debatten zum Mitgliederentscheid über die große Koalition erwartet.

Die "Bild"-Zeitung munkelte bereits am Freitagmittag darüber, dass die SPD nur darauf warte, dass Schulz auf das Amt des Außenministers verzichtet. Diesen Wunsch soll Martin Schulz der SPD nun tatsächlich erfüllen.

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sba/news.de/dpa

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